Teuchner, Alois

* 16.8.1810 Netschetin/Böhmen (Nečtiny/CZ), † 30.5.1896 Innsbruck

Kapellmeister

Besuchte in Komotau (Chomutov/CZ) die Schule für Lehramtskandidaten. 1835–39 Chorregent der Stadtpfarrkirche St. Markus in Wolfsberg/K. Ab 1839 weitere Musikausbildung am Konservatorium der GdM (Komposition und Instrumentation bei G. v. Preyer). 1844–49 Kapellmeister und Lehrer des Innsbrucker Musikvereins , dessen Bibliothek er auch betreute und der er 1894 seine umfangreiche Büchersammlung schenkte. 1849–92 war er Pfarrchor- und Pfarrsingschuldirektor von St. Jakob in Innsbruck, blieb aber bis 1881 im Ausschuss des Musikvereins tätig und leitete auch 1874 für den erkrankten M. Nagiller wieder Konzerte. T. war ferner Mitbegründer und Dirigent der Innsbrucker Liedertafel sowie 1860–72 Bundeschormeister des Tiroler Sängerbundes . J. Pembaur d. Ä. bezeichnete T. im Hinblick auf seine Dirigentenleistung als „steife[n] Pedant[en]“.

Ehrungen

  • Ehrenmitglied des Innsbrucker Musikvereins.

Werke

Kirchenmusik (Festmesse in C, 16 Tantum ergo, geistliche Lieder), Orgelwerke, Bearbeitungen f. Frauenchor.

Literatur

Autor:innen

  • Barbara Boisits
  • Franz Gratl

Letzte inhaltliche Änderung

15.5.2006

Empfohlene Zitierweise

Barbara Boisits, Franz Gratl, Art. „Teuchner, Alois“ (15.5.2006), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e45f (abgerufen am )

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