Vermutlich Besuch des Gymnasiums in Olmütz. Ein angebliches Medizinstudium an der Univ. Wien ist nicht nachweisbar. Spielte Klavier und Gitarre, vermutlich auch vor Publikum, und veröffentlichte ab 1805 in Wien mehrere Werke für Gitarre solo und mit unterschiedlichen Besetzungen. Seinem Freund S. Molitor vererbte er seine Gitarre und sein Klavier.
Ehrungen
- Widmungsträger von S. Molitors Großer Sonate f. Git. op. 7
- Trauermärsche auf T.s Tod von S. Molitor und M. Matiegka
Werke
Variationen u. a. Stücke f. Git., Variationen für Fl., Va. und Git.; Walzer für V. u. Git (s. Abb.).
Literatur
- Zuth 1926
- F. Blümmel in Zs. für die Gitarre 4/2 (1924)
- A. Koczirz in Zs. für die Gitarre 4/11 (1924)
- J. Powroźniak, Gitarren-Lex. 1979
- F-A 1936
- MGÖ 2 (1995)
- RISM A/I/14 (1999)
- EitnerQ 9 (1903)
- Dlabacž 1815
- D. Prat, Diccionario de Guitarristas , ND 1986
- eigene Recherchen (Archiv der Univ. Wien)
Abbildungen
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
21.5.2014Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Tandler, Franz“ (21.5.2014), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e432 (abgerufen am )
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