Studierte am Konservatorium der GdM bei A. Bruckner Harmonielehre (1876/77) und bei Franz Krenn Komposition. Ab 1879 war er Theaterkapellmeister in Prag, Hannover/D, Berlin (1891/92) und Wien, wo er am Theater an der Wien (1884–89), Theater in der Josefstadt (1889/90) und Raimundtheater (ab 1893) wirkte. Später war er in Wien freischaffender Komponist von Operetten, Vaudevilles und Wienerliedern (für A. Girardi) sowie Textdichter. Nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Gründer des Berliner Konservatoriums.
Werke
Singspiele u. Operetten (Posse Die Kindsfrau 1885; Don Juan de Galeano 1891; Bum-Bum 1896; Ballett Der Heiratsautomat; Klavierstücke, Tänze, Wienerlieder (Wenn die Schwalben wieder kommen).
Literatur
- Eisenberg 1893
- Kosel 1902
- DBEM 2003
- F-A 1936
- Stieger II/3 (1978) [falsches Sterbedatum]
- C. M. Gruber, Opern-Uraufführungen 3 (1978)
- MGÖ 3 (1995)
- WStLA (TBP 1912; Biographische Slg.)
Abbildungen
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
9.11.2022Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Stern, Julius Bernhard“ (9.11.2022), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e374 (abgerufen am )
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