Einzelheiten über seine musikalische Ausbildung sind nicht bekannt, als Violinist spielte er zunächst im Orchester des Theaters an der Wien. Seine Karriere als Theaterkapellmeister dürfte er in Klagenfurt (1852/53) begonnen haben, es folgten Engagements am Carltheater (1854), in Pressburg (1855), Klagenfurt (1856/57), Agram (Zagreb; 1858) und Brünn (Brno/CZ; 1859). 1860–63 war er Kapellmeister am Wiener Kai-Theater von K. Treumann (ab 1862 neben F. v. Suppè), nach dem Brand des Theaters am 9.6.1863 wechselte St. per 1.8.1863 mit dem gesamten Ensemble und Suppè an das Carltheater.
Werke
Operetten (Die kleinen Rachegötter, UA 7.11.1861 Carltheater), Possen (Junker u. Knecht 1850, Das Spottgedicht 1855), Intermezzi, Bühnenmusiken, Potpourris, Quadrillen, Lieder.
Literatur
- Kosch 4 (1998)
- Wurzbach 38 (1879)
- Stieger II/3 (1978)
- EitnerQ 9 (1903)
- Ulrich 1997
- Dt. Bühnen-Almanach 17–29 (1853–65)
Autor
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2006Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Stenzl (Stenzel), Carl Franz (Franz Karl)“ (15.5.2006), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x000fd20d (abgerufen am )
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