Begann eine Schriftsetzerlehre, wandte sich jedoch bald dem Theater zu und spielte kleine Rollen am Linzer Stadttheater. 1870 debütierte er am Stadttheater in Cilli (Celje/SLO), es folgten Auftritte an verschiedenen Provinztheatern. 1875/76 am Landestheater in Linz, 1876/77 als Komiker am Wiener Ring-Theater, 1877/78 am Stadttheater in Baden, 1878/79 in Teplitz (hier auch Regisseurtätigkeit) und 1879/80 sowie 1887–92 Engagement am Theater an der Wien. Dazwischen trat er als Schauspieler und Operettensänger 1880/81 neuerlich in Teplitz und 1881–87 in Graz auf. Er wirkte in UA.en von Operetten von Joh. Strauss Sohn, C. Millöcker und C. Zeller mit und soll nach A. Girardi der bedeutendste Wiener Komiker seiner Zeit gewesen sein. Seine Frau Karoline Mainau (* ca. 1850, † ?) war als Schauspielerin und Operettensoubrette tätig.
Gedenkstätten
- Ehrengrab Wr. Zentralfriedhof
Literatur
- K-R 1997
- Kosch 4 (1998)
- Eisenberg 1893 u. 1903
- Ulrich 1997 [Mainau, St.]
Abbildungen
Autor
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
6.11.2006Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Stelzer, Sebastian“ (6.11.2006), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x00137118 (abgerufen am )
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