Obwohl früh von R. Fuchs gefördert, nahm St. erst ab 1921 geregelten Musikunterricht, bis 1928 studierte er an der MSch. des Musikvereins für Steiermark bei Waldemar Schlövogt (Violoncello), R. Künzel (Klavier), A. Michl (Orgel) und R. v. Mojsisovics (Komposition). Daneben war er als Kammermusiker und als Cellist im Grazer städtischen Orchester tätig. Ab 1928 unterrichtete St. an der MSch. Leoben , wo er als Solist, Kammermusiker, Dirigent, Organist und Regens chori wirkte; 1939–41 bzw. 1943–48 Kriegsdienst und Gefangenschaft. Ab 1952 unterrichtete St. auch an der MSch. Knittelfeld.
Gedenkstätten
- August-Stelzer-Straße (Leoben)
- Gedenktafel am Hauptplatz 9 in Schwanberg/St
Ehrungen
- Prof.-Titel 1965
Werke
Orchestermusik (Symphonisches Vorspiel zu einer Komödie, Festliches Vorspiel), Kammermusik (Streichquartette), Kirchenmusik (Dt. u. lat. Messen), Kantaten (Weihnachtskantaten, Bergmannskantate, Kleine Marienkantate), Chöre, Lieder, Stücke f. V./Vc. u. Kl./Org., Schul- u. Unterrichtsmusik.
Literatur
- StMl 1962–66
- [Kat.] Musik i. d. St. 1980
- W. Zitzenbacher (Hg.), Landeschronik Steiermark 1988, 270 u. 385
- Mitt. Diözesanarchiv Graz
Abbildungen
Autor
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
4.9.2024Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Stelzer, August Johann Anton“ (4.9.2024), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x00137115 (abgerufen am )
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