Wurde 1908–17 am Konservatorium des Steiermärkischen Musikvereins ausgebildet (Violine, Klavier, Orgel, Komposition [bei R. v. Mojsisovics]). Dort übernahm er 1918 die Violin- und Orgelklasse. Nach Reisen (Holland, Deutschland) wurde er 1920 1. Konzertmeister der Grazer Oper. Daneben unterrichtete er Violine und Orgel am Konservatorium und musizierte u. a. mit Clemens Krauss. M. trat als Solist auf und spielte in den 1920/30er Jahren im M.-Quartett (mit G. Eisel) und im Kroemer-Trio (Aufführungen moderner und auch steirischer Komponisten). 1925 Studienaufenthalt in Rom. 1928–34 war er Präsident des Steirischen Tonkünstlerbundes. 1938–45 leitete M. die Orchesterschule an der Hsch. für Musikerziehung in Graz.
Gedenkstätten
- Artur-Michl-Gasse (Graz VIII)
Ehrungen
- Österr. Staatspreis 1951
- Prof.-Titel 1958
- Ehrenmitglied des Steirischen Tonkünstlerbundes 1962
Werke
Opern (Komödie Das Gespenst von Canterville [T: Oscar Wilde] op. 23); Ein weltliches Oratorium, Weihnachtskantate, Messen, Chorwerke; Kammermusik (Streichquartette); Konzerte f. V. u. Kl.; (Orch.-)Lieder; Werke f. Org.
Schriften
- Mithg. der Ausg. Musik aus der Steiermark 1959–65
Literatur
- StMl 1962–66
- Riemann 1961 u. 1975
- [Kat.] Musik i. d. St. 1980
- F-A 1936 u. 2 (1978)
- MGÖ 3 (1995)
Abbildungen
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
4.9.2024Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Michl, Artur“ (4.9.2024), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d992 (abgerufen am )
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