Der blinde Musiker soll im Wiener „Darvarhof“ (Wien I, Fleischmarkt 12) gespielt und bei seinem Tod ein großes Vermögen von 12.000 fl hinterlassen haben, von dem er ein Drittel dem Wiener Blindeninstitut vermachte. Da seine Identifizierung bislang (2023) nicht möglich war, ist nicht auszuschließen, dass es sich um eine fiktive Person handelte.
Literatur
- Wurzbach 18 (1868)
- A. Mell, Geschichte des kaiserl. königl. Blinden-Erziehungs-Institutes in Wien 1804–1904, 1904
- Die Presse 28.4.1865, [9], [11]
- Gemeinde-Ztg. 29.4.1865, 252
- WStLA, TBP 1865
Autor:innen
- Monika Kornberger
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
14.3.2004Empfohlene Zitierweise
Monika Kornberger, Alexander Rausch, Art. „Michl, August“ (14.3.2004), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d993 (abgerufen am )
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