Wurde 1794 in die Feldharmonie (Harmoniemusik) des Fürsten Esterházy aufgenommen, nachdem er zuvor in der Kapelle des Fürstbischofs Batthyány in Pressburg gespielt hatte, der er auch 1798–1800 angehörte. 1800–13 wieder in der Esterházyschen Kapelle engagiert, trat er Ende 1813 in das Orchester des Theaters in der Leopoldstadt ein. Bis 1822 spielte er hier neben J. Pollischansky.
Um 1737 lebten in den Wiener Vorstädten ein Geiger namens Jakob M. und ein Waldhornist namens Josef M.
Literatur
- Th. Albrecht in Wr. Oboen-Journal 42 (Juni 2009) u. 53 (März 2012)
- K. Lamkin, Esterházy Musicians 1790 to 1809 , 2007
- WStLA (G. Gugitz, Auszüge aus dem TBP 18. Jh. [Archivbehelf])
Autor
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
16.4.2013Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Michl (Michel, Michael), Johann“ (16.4.2013), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x002e3f88 (abgerufen am )
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