Erhielt ab seinem 10. Lebensjahr Klavierunterricht an der Olmützer MSch., zwei Jahre später wurde er Schüler des Chorregenten der St. Mauritz-Kirche Vinzenz Schindler. Während seiner Gymnasialzeit lernte S. als Autodidakt Violine, Oboe, Horn sowie Posaune. Geprägt von seinem ersten Kontakt mit der Orgel (1922) kam er nach der Matura nach Wien, wo er – vermutlich am Neuen Wiener Konservatorium – Schüler von C. Lafite, E. Decsey und R. Nilius war. In weiterer Folge lebte er als Orgelvirtuose (v. a. an der Schubert-Orgel in Lichtental [Wien IX]) und Pianist in Wien, 1942 übersiedelte er wieder in seine Heimatstadt.
Werke
Missa antiqua, Konzert f. Org. u. Orch., Sinfonische Dichtungen f. Org. (Scherezades Märchenwelt op. 32, Basilica di Roma op. 33), Apotheose des Namens Bach f. Org., Singstimme, Ob. u. Pauken, Orgelpräludien, Klavierstücke, Lieder. – Nachlass im sudetendt. Musikinstitut Regensburg/D.
Schriften
- Zeitungsartikel
- 6 Impressionen: Die Musik als Postkarten (Federzeichnungen)
Literatur
- ÖBL 57. Lfg. (2004)
- LdM 2000
- A. Popovici, Eric S. u. sein Werk 1935
- F-A 1936
- WStLA (Meldearchiv)
Autor
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2006Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Skoczek (Skoček), Erich (Eric) Otto Gottfried“ (15.5.2006), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x000fd215 (abgerufen am )
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