Studierte nach Kriegsdienst in Graz und ab 1950 an der Wiener MAkad. (Orgel bei Karl Walter, Komposition bei A. Uhl). 1953/54 absolvierte er einen Meisterkurs (Komposition) bei J. N. David. Er unterrichtete 1947/48 am Bundesgymnasium Leoben, ab 1954 an der Diözesankommission für Kirchenmusik (Orgel und Theorie) und ab 1957 am Konservatorium der Stadt Wien (Theorie und Komposition), wo er ab 1965 die Abteilung für Musikpädagogik leitete. Ab 1974 Lehrauftrag für Tonsatz am Institut für Musikwissenschaft der Univ. Wien. In seinen Liedern herrscht „der sparsamste, ausgesparteste Satz“, wobei der Text „nicht etwa illustriert, sondern in eine andere Dimension geschickt“ wird (Werba).
Ehrungen
- Förderungspreis der Theodor-Körner-Stiftung 1963
- Prof.-Titel 1970
- Förderungspreis der Stadt Wien 1973
Werke
Liederzyklen, Volksliedsätze u. -bearbeitungen; Motetten; Klavierwerke (Sonatine 1955, Klaviersonate 1972), Orgelstücke. – Nachlass: ÖNB, Musikslg.
Schriften
- Kompositionsunterricht am Konservatorium der Stadt Wienin ÖMZ 45 (1990), 452f
Literatur
- IÖM, [Kat.] Musikalische Dokumentation R. S. 1995 [mit WV]
- MaÖ 1997
- ÖMZ 47 (1992), 237
- StMl 1962–66
- MGÖ 3 (1995)
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2006Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Seitz, Rüdiger“ (15.5.2006), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e23e (abgerufen am )
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