War Privatschülerin J. Epsteins und wurde von J. Brahms, Th. v. Billroth sowie J. Hellmesberger d. Ä. gefördert. 1875–87 trat sie in Konzerten in Wien (u. a. Konzerte mit Orchester im kleinen Musikvereinssaal), Graz, Salzburg und Prag öffentlich auf, daneben veranstaltete sie jedoch auch Kammermusik-Soiréen im Wiener Bösendorfersaal. Als Pianistin lag ihr v. a. das Werk W. A. Mozarts und J. Brahms’ am Herzen, 1881 spielte sie die Wiener EA von Edvard Griegs a-Moll-Klavierkonzert. Nach ihrer Verehelichung mit Adolf Frh. Merkl v. Reinsee 1887 wirkte sie noch über 20 Jahre als viel gefragte Klavierpädagogin in Wien.
Literatur
- ÖBL 55. Lfg. (2001)
- F. Hosch-Merkl, Erinnerungen an die Pianistin J. v. S. u. an ihre Lehrer Julius Epstein u. Josef Hellmesberger 1975 [Foto]
- M. Menczigar, Julius Epstein,Diss. Wien 1957, 80f
Autor
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2006Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Seemann von Treuenwart, Johanna“ (15.5.2006), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x000fd1fc (abgerufen am )
Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 4.0 zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.

