Zeigte früh musikalische Begabung und studierte 1882–91 als Stiftling am Konservatorium der GdM Violine, Klavier und Musiktheorie. 1891–94 gehörte er als Geiger der Militärmusik des IR.s Nr. 19 unter W. A. Czibulka an, 1894–98 unterrichtete er an der MSch. von Ludwig Grande in Troppau und war 1898–1918 Kapellmeister beim IR Nr. 76 in Gran (Esztergom/H). 1918/19 Kapellmeister des Wiener Volkswehrbataillons „Arsenal“, danach bis 1921 Musikreferent des Landesbefehlshaber-Amtes. In dieser Eigenschaft war Sch. mit der Bildung neuer Militärmusiken aus den Restbeständen der alten Kapellen betraut.1920 übernahm er die MSch. Liebing, 1921–25 besaß er auch eine MSch. in Wien XVIII (Peter-Jordan-Straße), die nach seinem Tod noch bis 1931 unter seinem Namen in Wien IX (Währinger Straße) nachweisbar ist.
Ehrungen
- Jubiläums-Erinnerungs-Medaille
Literatur
- J. Damański (Hg.), Die Militär-Kpm. Oesterreich-Ungarn’s 1904
- E. Rameis, Die österr. Militärmusik 1976 (erg. u. bearb. v. E. Brixel), 176
- Brixel/Martin/Pils 1982
- Oesterr. Wehrztg. 29.5.1925, 6
- WStLA (Lehmann-Adressbücher 1918–31; Meldearchiv; Verlassenschaftsabhandlung)
- Mitt. F. Anzenberger
Autor
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
17.2.2022Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Schubert, Ferdinand“ (17.2.2022), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x00080640 (abgerufen am )
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