Schneider, Karl

* 1.9.1885 Wien, † 11.8.1961 Wien.

Volkssänger, Schriftsteller, Wienerlieddichter

Machte eine Lehre als Tapezierer, wandte sich jedoch der Bühne zu und trat als Humorist und Volkssänger auf. Erster Auftritt 1901 in der Sängergesellschaft von Paula Baumann, anschließend bei verschiedenen anderen Gesellschaften (auch bei E. Guschelbauer); 1914–18 Teilnehmer am Ersten Weltkrieg. Danach erfolgreicher Sänger und Textautor von Wienerliedern (v. a. in der Gesellschaft von Franz Ullmann), konnte nach dem Zweiten Weltkrieg seine größten Erfolge feiern. Seine Texte wurden von bekannten Wienerliedkomponisten wie K. Föderl, O. Schima, S. Fellner, W. Jelinek, R. Brettner, E. Kölbl und V. Korzhé vertont.

Werke

Possen, Singspiele, Wienerlieder (Beim Schüsserlgreißler, Was kann denn i dafür, ’s Nußdorfer Sternderl, Amol no a klaner Lausbua sein, Hinter Grinzing am Berg, Der Wein is a Luader).

Literatur

Autor

  • Christian Fastl

Letzte inhaltliche Änderung

15.5.2005

Empfohlene Zitierweise

Christian Fastl, Art. „Schneider, Karl“ (15.5.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e150 (abgerufen am )

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