Hauptberuflich Ingenieur für Elektrotechnik und Buchhalter der Wiener Eternit-Werke, erhielt J. seine musikalische Ausbildung am Wiener Volkskonservatorium. Neben seiner reichen kompositorischen Tätigkeit (ca. 500 Werke, v. a. Wienerlieder bzw. Musik mit Wiener Thematik) war J. 21 Jahre Kapellmeister bzw. Harmonikaspieler in diversen Wiener Lokalen, etwa der Paulusstube, wo er abends gemeinsam mit einem Geiger und zwei Sängerinnen Wienerliedwünsche erfüllte.
Ehrungen
- Silbernes Verdienstzeichen der Stadt Wien
- Bronze-Medaille des Bezirkes Hernals (Wien XVII)
- Hut vom Lieben Augustin
Werke
Hinter Grinzing am Berg, Die Firmung, Aber grebelt muß er sein, Der Wein is a Luada, Das Märchen der Liebe, Ja heut hat’s mi wieder, Bei der Musi und bei d’Madln, Alt Ottakringer Tänze, Gruß aus Tirol, Gruß an den Wörther See.
Literatur
- Lang 1986
- S. Schedtler (Hg.), Wienerlied und Weana Tanz 2004
- H. Bren, ... bis fünf Uhr früh. Wiener Nachtlokale 1962
Abbildungen
Autorinnen
- Elisabeth Th. Hilscher
- Monika Kornberger
Letzte inhaltliche Änderung
1.7.2008Empfohlene Zitierweise
Elisabeth Th. Hilscher, Monika Kornberger, Art. „Jelinek, Willy“ (1.7.2008), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d30e (abgerufen am )
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