Schiffkowitz (eig. Röhrling, Helmut)

* 27.12.1946 Graz

Liedermacher, Gitarrist

Aufgewachsen in Sinabelkirchen/St, Gitarreunterricht an der MSch. Fürstenfeld/St, Architekturstudium in Graz (nicht abgeschlossen). Erster öffentlicher Auftritt 1966 mit der FBI Combo (u. a. mit Alfred [„Fredl“] Lang [1945–86], Sologitarre, Sch., Rhythmusgitarre, und Fritz [später Boris] Bukowski, Schlagzeug). Von Lang stammte der Name Sch., der bald zu seinem Künstlernamen wurde. Die Band nannte sich bald in Dirtles um. 1968–71 spielte Sch. bei der Music Machine (mit Josef [„Pepsch“] Jandrisits [* 1949], Sologitarre, Sch., Rhythmusgitarre, Erich Reinberger bzw. ab 1969 Hans-Peter [„Petrus“] Wippel [* 1949], Bassgitarre, Bukowski, Schlagzeug, ab 1970 Michael Millner, Keyboard). Danach war Sch. v. a. als Solist tätig, gleichzeitig Journalist und freier Autor. Seit 1978 Mitglied von STS (G. Steinbäcker, G. Timischl, Sch.), Texter und Mitkomponist des Hits (1984) Fürstenfeld. 1979 Gastsänger der EAV . 2000 veröffentlichte Sch. mit Er selbst sein erstes Soloalbum. Gastmusiker u. a. von W. Resetarits, G. Danzer, H. Theessink.

Ehrungen

  • Ehrenmitgliedschaft im Kulturverein Österreichischer Roma 2003

Werke

Da oide Wessely auf der CD Danke Danzer 1996; CD Er selbst 2000.

Schriften

Literatur

Autorinnen

  • Monika Kornberger
  • Barbara Boisits

Letzte inhaltliche Änderung

30.7.2005

Empfohlene Zitierweise

Barbara Boisits, Monika Kornberger, Art. „Schiffkowitz (eig. Röhrling, Helmut)“ (30.7.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e0c9 (abgerufen am )

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