Schenk, Alois David

* 4.10.1839 Kaltern/T (Caldaro/I), † 28.3.1901 Klausen/T (Chiusa/I)

Geistlicher, Komponist

Theologiestudium in Innsbruck, Brixen und Trient, 1862 Priesterweihe. Nach Kooperator- (in Girlan [Cornaiano/I], Unterinn [Auna di Sotto/I] und Kastelruth [Castelrotto/I]) und Chorkaplantätigkeit (in Bozen) 1874–79 Ordinariatssekretär in Trient. Er leitete hier auch den Kirchenchor von St. Markus nach den Grundsätzen des Cäcilianismus. Bereits 1863 war er mit Al. Rieder und F. Schöpf in Bozen-Gries an der Gründung des Cäcilienvereins maßgeblich beteiligt und später Sekretär bzw. Präses diverser Zweige dieses Vereins. 1881 übernahm er die Expositur Signat(Signato/I), 1884 kehrte er wieder als Chorkaplan nach Bozen zurück. 1888 wurde er schließlich Stadtpfarrer und Dekan von Klausen. 1891–1901 gehörte er dem Tiroler Landtag an.

Ehrungen

  • Ehrenbürger von Klausen

Werke

Kirchenmusik (Requien, Antiphonen, Te Deum, Litanei, Tantum ergo, Motetten, Marienlieder).

Schriften

Literatur

Abbildungen

Autorin

  • Barbara Boisits

Letzte inhaltliche Änderung

15.5.2009

Empfohlene Zitierweise

Barbara Boisits, Art. „Schenk, Alois David“ (15.5.2009), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e0a8 (abgerufen am )

Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 4.0 zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.