Rieder, Alois

* 18.8.1836 Steinegg/T (Collepietra/I), † 22.1.1882 Bruneck/T (Brunico/I)

Musiker, Lehrer

Wurde 1861 Lehrer, Organist und Leiter der Kapelle in Bozen-Gries, gründete 1863 gemeinsam mit A. D. Schenk (und vor Franx Xaver Witt in Deutschland) einen Cäcilienverein (Cäcilianismus) und bestimmte als dessen Präses wesentlich die Entwicklung der Kirchenmusik in Südtirol mit. 1863 Organist in Klausen (Chiusa/I), 1865 Regens chori und Kapellmeister der Bürger-Musikkapelle in Bruneck. Sein Bruder Josef R. (* 1.11.1823 Steinegg, † 20.3.1876 Klausen), ein Priester, wurde 1848 Kooperator in Lajen (Laion/I) und 1863 Schulbenefiziant in Klausen. Hier wirkte er auch als Regens chori und Komponist.

Werke

Kirchenmusik (Offertorien, Tantum ergo, Asperges). – Mss. im Archiv des Domkapitels Brixen (Bressanone/I).

Literatur

Autorin

  • Barbara Boisits

Letzte inhaltliche Änderung

15.5.2009

Empfohlene Zitierweise

Barbara Boisits, Art. „Rieder, Alois“ (15.5.2009), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001df3c (abgerufen am )

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