Studierte bei den Jesuiten in Dillingen/D und ab 1750 in Ingolstadt/D, wo er auch an der Kirchenmusik mitwirkte. Bald darauf ging er nach Salzburg, nahm Trompetenunterricht und wurde 1754 Hof- und Feldtrompeter in der Salzburger HMK. 1781 wurde ihm das Spielgrafenamt übertragen. Er war mit L. Mozart befreundet, in dessen Haus er als Violinist an den Streichquartetten teilnahm. Für J. E. Eberlin, A. C. Adlgasser, M. Haydn, L. und W. A. Mozart schrieb er u. a. Schuldramen bzw. Oratorientexte.
Werke
Poetischer Versuch in versch. Arten von Gedichten 1765; Libretti (Bearb. von F. W. Weiskern, Bastien und Bastienne); Übersetzungen (Idomeneo).
Literatur
- H. Schuler, Mozarts Salzburger Freunde u. Bekannte 22004
- Hintermaier 1972
- Wurzbach 29 (1875)
- Kosch 3 (1992)
- MGÖ 2 (1995)
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2005Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Schachtner, Johann Andreas“ (15.5.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e078 (abgerufen am )
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