Musikalische Ausbildung im Kapellhaus des Fürsterzb.s von Salzburg, hier vermutlich Schüler von J. E. Eberlin, 1750 Hof- und Domorganist in Salzburg (sein Nachfolger: W. A. Mozart), 1760 auch Organist an der Dreifaltigkeitskirche, komponierte Kammer- und Kirchenmusik (auch im modernen italienischen Stil nach seiner Italienreise 1764, wo er u. a. mit G. B. Martini zusammentraf) sowie Finalkomödien bzw. Schuldramen für das Salzburger Univ.stheater.
Werke
Oratorien (u. a. gem. m. M. Haydn und W. A. Mozart das Pasticcio Die Schuldigkeit des ersten und fürnehmsten Gebottes 1767); 7 Messen, 3 Requien u. a. Kirchenmusik, Sinfonien, Klavierkonzerte, Werke für Kl. und Org., Festoper La Nitteti 1766 (Text nach P. Metastasio).
Schriften
- Fundamenta Compositionis (Ms.), Partitur Fundament (Ms.), Partiturfundament von berühmten Auctoren H. Cajetan Adlgasser und H. Michael Heyden (Ms.)
Literatur
- MGG 1 (1999)
- NGroveD 1 (2001)
- C. Schneider in StMw 18 (1931)
- W. Rainer, Das Instrumentalwerk A. C. A.s 1964
- M. H. Schmid, Mozart und die Salzburger Tradition 1976
- C. de Catanzaro, Sacred Music in Mozart’s Salzburg: Authenticity, Chronology, & Style in the Church Works of C. A., Diss. Chapel Hill/N.C. 1990
- H. Schuler, Mozarts Salzburger Freunde und Bekannte 1996
- C. de Catanzaro/W. Rainer, A. C. A. (1729–1777): A Thematic Catalogue 1999
- R. Flotzinger in [Fs.] MHsch. Graz 1974
Autorin
- Barbara Boisits
Letzte inhaltliche Änderung
18.2.2002Empfohlene Zitierweise
Barbara Boisits, Art. „Adlgasser, Anton Cajetan“ (18.2.2002), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001f664 (abgerufen am )
Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 4.0 zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.

