Mit 17 Jahren veröffentlichte er erste Kurzgeschichten in deutschsprachigen Zeitungen, später folgten Romane, Bühnenstücke und Gedichte. Ab 1946 arbeitete er als Hörspielautor beim Österreichischen Rundfunk. A. schuf darüber hinaus rund 600 Texte zu Wienerliedern, u. a. für R. Czapek, L. Babinsky und P. Eisele. 1963–74 Präsident des Verbandes österreichischer Textautoren (VOET). Sein Sohn aus vierter Ehe Ernest Armad jun. (1952–2003) verfasste ebenfalls Wienerlieder.
Ehrungen
- Ehrenpräsident des Verbandes österreichischer Textautoren.
Werke
Wienerlieder (Mit mir muaßt weanerisch reden [M: Herwig Gratzer], Amal alt – amal neu [M: H. Gratzer], Mei liabes Wean, di krempelns um [gem. m. E. A. jun., M: L. Babinsky]), Schlager (Jeden Tag brauch ich Musik [M: L. Babinsky, Franz Hesik]).
Literatur
- S. Schedtler (Hg.), Wienerlied und Weana Tanz 2004
- Hauenstein 1976
- www.voet.at/chronik.htm (4/2008)
Autorin
- Monika Kornberger
Letzte inhaltliche Änderung
16.6.2008Empfohlene Zitierweise
Monika Kornberger, Art. „Adler-Ermad, Ernest (Pseud.e Ernest Ermad, Ernst Rudolf, Ernst Ruda)“ (16.6.2008), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x001a2949 (abgerufen am )
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