Lernte z. T. autodidaktisch Geige, Gitarre, Harmonika und Gesang, schrieb 17-jährig gemeinsam mit B. Hauer erste Schlager. Cz. war hauptberuflich Schriftsetzer und trat daneben als Sänger in verschiedenen Tanzkapellen, seit 1954 – auch bei zahlreichen Tourneen und Fernsehsendungen – mit seiner Frau Hildegard Cz., geb. Schödl (1921–93), als Duo Cz. auf. In afrikanischer Kriegsgefangenschaft (bis 1946) hatte er eine Musik- und Theatergruppe gegründet. Cz. war Präsident des Vereins Das Wiener Lied.
Ehrungen
- Großes Silbernes Band beim Wiener Jazz-Wettbewerb 1935
- Hut vom Lieben Augustin
- Johann Strauß-Statuette
- Fenstergucker
- Goldenes Verdienstzeichen des Landes Wien 1974
- Goldene Schallplatte 1977
Werke
über 350 Wienerlieder (u. a. A klaner Beserlpark, da drauß’n in Hernals; I hab halt a Faible für Ober-Sankt-Veit; Alt-Ottakring [auf CD-Sampler So klingts an der Wiener Peripherie 1998]; Wann i mei Leben so betracht’; Heut’ war die alte Zeit bei mir; Die alte Dampftramway); zahlreiche Schlager (u. a. Ein Schiff fährt nach Shanghai; Einmal im Monat, da pfeif ich auf d’ Jazz), Märsche, Ländler, Polkas.
Literatur
- G. Pressler in Bockkeller 3/3 (1997)
- Who is who in Öst. 1997
- Lang 1974, 1986
- http://www.sra.at/ (3/2008)
Autor
- Uwe Harten
Letzte inhaltliche Änderung
18.2.2002Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Czapek, Richard“ (18.2.2002), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001cb44 (abgerufen am )
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