Sansoni (Samsony, Sambson, Sansone), Giovanni

* ca. 1593 Venedig?/Republik Venedig (Venezia/I), † 15.11.1648 Wien

Instrumentist und Komponist

Über seine Ausbildung ist nichts bekannt. War seit 1613 am Grazer Hof Erzhzg. Ferdinands (II.) als Zinkenist angestellt. 1619 übersiedelte er mit der HMK nach Wien. S. war auch kaiserlicher Konzertmeister. Als angesehener Lehrer hatte er Kontakte zur sächsischen Hofkapelle, auch zu Heinrich Schütz. Er reiste zwischen 1614/19 zweimal nach Italien und im Juni 1648 nach Prag.

Ehrungen

  • Nobilitierung u. Wappenbesserung durch K. Ferdinand II. 1623

Werke

Motetten f. 2 Singstimmen u. Gb. in der Slg. Parnassus musicus Ferdinandaeus 1615 (Nb. Ego dormio in MGÖ); 2 Motetten zum Fest des hl. Antonius in Kremsmünster L 13 (B. Lechler).

Literatur

  • NGroveD 22 (2001)
  • Federhofer 1967
  • MGG 11 (1963)
  • StMl 1962–66
  • Kellner 1956
  • Köchel 1869
  • MGÖ 1 (1995)
  • WStLA (TBP 1648)

Autor

  • Alexander Rausch

Letzte inhaltliche Änderung

15.5.2005

Empfohlene Zitierweise

Alexander Rausch, Art. „Sansoni (Samsony, Sambson, Sansone), Giovanni“ (15.5.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e04d (abgerufen am )

Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 4.0 zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.