Lechler, P. Benedikt OSB (Johannes)

* 24.4.1594 Füssen i. Allgäu/D, † 18.1.1659 Kremsmünster/OÖ

Geistlicher, Lautenist und Komponist

Studierte 1607–15 am kaiserlichen Kolleg adeliger Österreicher in Wien, 1616/17 Leiter der Schule und Stiftsmusik in Admont, 1617–27 Stiftsmusiker in Kremsmünster, dann hier eingetreten (Primiz 1629), 1628–51 Regens chori und schließlich auch in anderen Funktionen des Stifts tätig. War 1632/33 gemeinsam mit einem Mitbruder auf einer Bildungsreise in Italien, von wo er die damals neueste Musik mitbrachte (u. a. vermutlich L 64 und L 76). In der Folge schrieb er eine Reihe bedeutsamer Sammelhandschriften in damals noch seltener Partiturform (s. Abb., sign. L 10 [1633], L 13 [1633–39], L 14 [1644–49], L 61 [1649], L 12 [nach 1649]) mit zeitgenössischen Werken, darunter mindestens 29 eigene Kompositionen.

Werke

Kirchenmusik (u. a. Missa Abusiaca [s. Tbsp.], NA v. W. Fürlinger 1992).

Literatur

Abbildungen

Hörbeispiele

© 1998

Autor

  • Rudolf Flotzinger

Letzte inhaltliche Änderung

14.3.2004

Empfohlene Zitierweise

Rudolf Flotzinger, Art. „Lechler, P. Benedikt OSB (Johannes)“ (14.3.2004), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d71d (abgerufen am )

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