Erhielt ab 1981 Unterricht in Klavier, Musiktheorie, Kontrabass und Ensemblespiel. Ab 1988 studierte er kurz am Konservatorium der Stadt Wien Jazztheorie sowie bis 1996 an der Wiener MHsch. Tonsatz und Komposition (bei F. Burt und M. Jarrell). 1997–2001 Studium der Elektroakustischen Komposition bei D. Kaufmann. Seit 1991 Vortragender (auch bei Meisterkursen in Loosdorf/NÖ) und Mitarbeiter an Ausstellungen in Österreich und Venezuela. Mitbegründer der Komponistengruppe Gegenklang (1997). Mit dem aus der karibischen Popularmusik stammenden Ausdruck „Veneno“ bezeichnet S. die „Vergiftung“, d. h. harmonisch-rhythmische Verfremdung eigener Stücke.
Ehrungen
- Staatsstipendium des Bundesministeriums für Unterricht u. Kunst 1992/93
- Staatsstipendien für Komposition der Republik Österreich 1996 u. 2001
- Würdigungspreis des Bundesministeriums für Wissenschaft, Verkehr u. Kunst 1996
- Arbeitsstipendien des Bundeskanzleramtes 1998 u. 2000
- Förderungspreis der Theodor-Körner-Stiftung 2001
Werke
Solostücke (Three Studies for a Crucifixion f. Klar. 1994; Caminando f. kleine Trommel 2001); Kammermusik (Veneno [nach Three Studies for a Crucifixion] 1996); Wr. Bestiarium f. Sprecher, Tonband u. 11 Instrumentalisten 1998; Veneno 5 f. Schlagzeug u. Ensemble 2000/01; Vokal- u. Orchesterwerke; Tonbandmusiken, Installationen, Improvisationen.
Schriften
- Artikel in NGroveDWC 1994 u. in Zss
Literatur
- MaÖ 1997
- www.edition21.at (5/2005)
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
30.5.2005Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Sánchez-Chiong, Jorge“ (30.5.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e049 (abgerufen am )
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