1889 Eintritt in das bischöfliche Seminar St. Lucius in Chur/CH (1893 Priesterweihe), Kirchenmusikstudium u. a. in Regensburg/D und St. Gallen/CH bei Gustav Eduard Stehle. Kaplan in Henau/CH, 1901 Eintritt in das Augustinerchorherrenstift Neustift (Profess 1906), hier 1902 in der Nachfolge von L. Felder Regens chori; wirkte auch als Präfekt der Singknaben, Musiklehrer und Organist. Daneben widmete sich R. weiterhin der Seelsorge, war zunächst einige Jahre Kooperator, 1914–34 Pfarrer in St. Sigmund (Chienes-San Sigismondo/I; Nachfolger von H. Kerle) und ab 1934 in Pfalzen. R. komponierte kirchliche Gebrauchsmusik.
Werke
Kirchenmusik ((u. a. 22 Messen, 4 Vespern, 7 Magnificat, über 200 kleinere Werke), 1 Kantate, Singspiel (Die Perle Österreichs [T: Firmin Prast]]), weltliche Chormusik.
Schriften
- Über die Gesch. und Pflege des katholischen dt. Kirchenliedes 1902
- Würde und Pflichten des katholischen Kirchen-Sängers 1908
- Illuminierte Choralhss. zu Neustift in KmJb 22 (1909)
- Die Chorknaben zu Neustift 1911
- Die Musikpflege zu Neustift in den Jahren 1880–1910 in Neue Tiroler Stimmen 10.4.1912
Literatur
- E. Knapp, Kirchenmusik Südtirols 1993
- K. Drexel/M. Fink (Hg.), Musikgesch. Tirols 2 (2004)
- ÖBL 9 (1988)
- W. Senn in Stifte u. Klöster. Entwicklung u. Bedeutung im Kulturleben Südtirols,hg. v. Südtiroler Kulturinstitut 1962
- DBEM 2003
Autor:innen
- Barbara Boisits
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
15.6.2009Empfohlene Zitierweise
Barbara Boisits, Christian Fastl, Art. „Rutz, Benno CanReg (Jakob) (Pseud. E. v. Wildenburg)“ (15.6.2009), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e000 (abgerufen am )
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