Studierte 1929–33 an der Berliner Akad. für Kirchen- und Schulmusik, Musikwissenschaft an den Univ.en in Berlin und Wien sowie privat Klavier bei Alfred Hoehn. Ab 1933 Musiklehrer in Coburg/D und Weimar/D tätig, 1936–38 Redakteur der Musik-Woche in Berlin, 1938–40 Musikredakteur beim Neuen Wiener Tagblatt, 1940–45 eingerückt im Zweiten Weltkrieg. 1946–50 Pressechef der Wiener Konzerthausgesellschaft, 1951 Leiter der Musikabteilung beim Radio Salzburg, 1957/58 Leiter der Abteilung Oper und Symphonie beim Westdeutschen Rundfunk Köln/D, 1958–70 Produktionsleiter bei der Deutschen Grammophon Gesellschaft Hamburg/D. Lebte danach in München.
Schriften
- 75 Jahre Allgemeiner Deutscher Musikverein 1936
- Neue Oper. Gottfried Einem und seine Oper „Dantons Tod“ 1947
- (Hg.), 2. internationales Musikfest 1948
- Österreichs große Musiker in Dokumenten der Zeit 1 (1949)
- Bücher über H. Pfitzner, J. Haydn, W. A. Mozart, L. v. Beethoven, Fr. Schubert, Claude Debussy
- Beiträge u. a. für die ÖMZ.
Literatur
- Riemann 1961 u. 1975
- ÖMZ 24 (1969), 332
- Kürschner 1954
- F-A 1978
Autorin
- Barbara Boisits
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2009Empfohlene Zitierweise
Barbara Boisits, Art. „Rutz, Hans“ (15.5.2009), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x00078f50 (abgerufen am )
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