Studierte an der MHsch. „Mozarteum“ (Schauspiel-, Regie- und Kompositionsdiplom), Gesangsstudien in Graz und München. 1989 Entwicklung seines Tonsystems „Syntonik“ (Mikrotöne in reiner Stimmung), 1994 Gründung der Salzburger Naturfestspiele mit Gattin Christina (Wanderung als Gesamtkunstwerk, bei der ganzjährig auf enormen Distanzen unverstärkt musiziert wird; 1998 Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde als flächenmäßig größte Freiluftbühne der Welt), 1999 Projekt Funkkanon im Hochgebirge (dabei Entfernung als wichtigster Parameter der Komposition; der Gesang des „Felsensängers“ R. wird dabei mittels Sprechfunkgerät zum weit entfernten Hörer übertragen, der ihn zweimal hört: sofort über das Funkgerät und verspätet als originalen Schall).
Werke
Funkkanon, Seilbahnmusik (Solokonzert f. fahrenden Trompeter und elektronisches Orch.), Wie ein Hammer, der Felsen zerschmettert (Felsengesang aus der Apokalypse f. den Friedhof von St. Peter in Salzburg), Concerto grosso op. 5 f. Kammerorch. u. syntonisches Ripienoensemble, Lieder, Turmmusik f. 2 dislozierte Poausnen, Subventionsetude oder Die Wut über den verlorenen Groschen f. Trp. Solo.
Literatur
- www.ig-komponisten.at (3/2005)
- http://www.naturfestspiele.at/ (11/2013)
- pers. Mitt. W. A. R
Autorin
- Barbara Boisits
Letzte inhaltliche Änderung
30.11.2013Empfohlene Zitierweise
Barbara Boisits, Art. „Ruttinger, Werner Alfred“ (30.11.2013), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001dfff (abgerufen am )
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