Besuchte das Gymnasium im Stift Seitenstetten, wo er auch als Dirigent der Studenten-Musikkapelle und Organist wirkte. Während seines Jusstudiums an der Univ. Graz (1898–1902, Dr. 1903) bildete er sich an der MSch. des Musikvereins für Steiermark bei E. W. Degner (Harmonielehre und Kontrapunkt) und G. Peters (Klavier) weiter. 1902–03 war er Korrepetitor an der Hofoper in Dresden/D, 1904–07 studierte R. auch bei K. Nawratil in Wien (daneben Rechtspraktikant am Wiener Landesgericht). Nach einer Tätigkeit als Advokatskonzipient in Wien betrieb R. ab 1914 dort eine eigene Rechtsanwaltskanzlei (1914–18 Kriegsteilnehmer), 1926–37 gehörte er auch dem Vorstand der Gesellschaft der Autoren, Komponisten, Musikverleger an.
Ehrungen
- Karl Truppenkreuz
- Signum laudis mit Schwertern
Werke
Opern u. Operetten (nach eigenen Libretti; Myrtia 1907, Frater Carolus 1910, Der erste Kuß 1914, Marietta, Die Liebesheirat, Goldmädel), Schauspielmusik zu Friedrich Schillers Die Räuber, Lieder.
Literatur
- ÖBL 9 (1988)
- DBEM 2003
- Müller-Asow 1929
- StMl 1962–66
- F-A 1936
- Stieger II/3 (1978)
- WStLA (Meldearchiv)
Autor
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2005Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Rochlitzer, Ludwig“ (15.5.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0007bcdb (abgerufen am )
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