Arbeitete nach seinem Jus-Studium an der Univ. Wien als Jurist im Staatsdienst, zuletzt als Sekretär und Bürovorstand bei den österreichischen Staatsbahnen. J. Brahms vermittelte den Kontrapunkt-Unterricht bei G. Nottebohm. Zu N.s Schülern gehörten A. Rückauf, E. Schütt und A. Webern (1903 Kontrapunkt an der Univ. Wien). Er ist nicht zu verwechseln mit dem tschechischen Komponisten Karl Navrátil (1867 Prag–1936 Prag).
Werke
Werke f. Orch.; Kammermusik (s. Abb.); Klavierstücke; Messe, Motetten, 30. Psalm; Lieder.
Literatur
- Th. Leibnitz, K. N. (1836–1914). Eine Studie zu Milieu und Stil musikalischer Tagesproduktion im Wien des ausgehenden 19. Jh.s, Diss. Wien 1980 [mit WV]
- Czeike 4 (1995)
- F-A 1936
- Riemann 1961
- Neues Wr. Journal 11.4.1914, 6
- https://scopeq.cc.univie.ac.at 6 (2/2021)
Abbildungen
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
16.5.2004Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Nawratil, Karl“ (16.5.2004), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001dae4 (abgerufen am )
Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 4.0 zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.

