War 1864–68 Sängerknabe in der Wiener Hofmusikkapelle und absolvierte als Stiftling das Konservatorium der GdM (1868–74 Studien bei A. Bruckner, J. Epstein und O. Dessoff) mit Auszeichnung (Diplom in Klavier und Komposition). In der Folge trat er als Pianist auf und war 1897–1909 Prof. für Klavier am Konservatorium der GdM und 1909–24 an der MAkad.
Ehrungen
- Silberne Gesellschaftsmedaille 1874
Werke
Symphonie, Ouvertüren, Kammermusik (s. Abb.), Klavierstücke, Lieder, Chöre, Männerchöre.
Literatur
- Baker 1984
- Riemann 1961
- F. J. Ewens, Lex. des dt. Chorwesens 1954
- F-A 1936
- Kosel 1902
- Eisenberg 1893
- Bericht über das Conservatorium f. Musik u. darstellende Kunst der GdM 1868/69–1873/74
Abbildungen
Autor
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
14.11.2024Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Reinhold, Hugo“ (14.11.2024), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001ded1 (abgerufen am )
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