War 1868–84 Grazer Dom-Chorregent. Fürstbischöflicher geistlicher Rat. Von ihm stammt ein Inventar der Musikalien und Instrumente im Domarchiv sowie eine Aufstellung aller Aufführungen im Grazer Dom 1808–84. Als Vertreter des Cäcilianismus versuchte er die Grazer Kirchenmusik zu reformieren. 1884 wurde er Pfarrer an der Grabenkirche in Graz. – Nicht zu verwechseln mit dem in der 1. Hälfte des 20. Jh.s als Volkskundler hervorgetretenen K. R., ehemaliger Schuldirektor in Hagenberg/OÖ, der besonders über das Mühlviertel geforscht hatte.
Literatur
- StMl 1962–66
- A. Seydler in KmJb 15 (1900)
Autor
- Uwe Harten
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2005Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Radler, Karl“ (15.5.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001de7c (abgerufen am )
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