Moro, Martin

* 13.4.1968 Graz

Musiker, Singer-Songwriter, Komponist, Produzent, Arrangeur

Moro lernte ab 1972 Blockflöte, ab 1974 Gitarre, erhielt 1977–80 klassischen Gitarrenunterricht am Konservatorium in Graz (abgebrochen) und kam 1982 über den Blues in Kontakt mit dem Fingerpicking-Stil. Ab 1987 gab er Gitarrenkonzerte, im selben Jahr gründete er mit Hannes Urdl das Gitarrenduo Zwiezupf (bis 1994). Daneben war M. Studiomusiker bei Produktionen heimischer Folkgruppen, Mitglied des Folkquartetts Squadune und konzertierte u. a. mit dem US-amerikanischen Singer-Songwriter Chuck LeMonds. Seit 1993 widmet sich der „virtuoseste österreichische Folk- und Bluesgitarrist“ (Ö1) ganz der Musik. Moro ist weiterhin als Solomusiker tätig, daneben u. a. aber auch Mitglied von Graymalkin und Quodlibet, er wirkte an Produktionen von Kinderliedern und christlicher Popmusik (Eberhard Rink) mit, trat u. a. mit dem deutschen TV-Journalisten und Songpoeten Martin Buchholz sowie mit Musikern wie Jeff Johnson (USA), Brian Dunning (IRL) und Jozef Luptak (SK) auf und war Studiomusiker, etwa für Xtraordinary, Shenanigans, Blonder Engel und das Schlagerduo Brunner & Brunner. Ab den 2000er Jahren kommen Auftritte mit Bands wie Landluft, die Catering Absorbers, die Steirermen Connection und Aniada a Noar (ab 2020), die Arbeit mit Musiker:innen wie AnneMarie Höller, Jule Malischke, Jeanine Noyes, Mario Berger, Martin Burböck, Martin Gasselsberger,B. Luef und „Sir“ O. Mally sowie eine verstärkte Tätigkeit als Arrangeur und Produzent hinzu. M. konzertiert v. a. in Österreich, Deutschland und Italien. Er komponierte und arrangierte auch für das Fernsehen sowie für Theaterproduktionen und gab Workshops für Akustikgitarre, Tontechnik und Bandarrangement.

Ehrungen

  • Preis der deutschen Schallplattenkritik für Gwoxn von Andreas Safer 1994 (Studiomusiker)
  • „Album des Jahres“ des Musikmagazins Concerto für ol’Dogs, nu Yard von Oliver Mally 2011 (Produktion)

Werke

Alben: odds & ends 1992, scenes 1997, Hambrug 2006, Polished – The Breedlove Sessions 2014, Joy 2015, The Lights of Home 2024; mit Zwiezupf: Zwiezupf 1990, Collage 1995; mit Graymalkin: Paniert 1996; mit Quodlibet: heiter bis folkig 1997; mit Squadune: Invasion of the macho chests 1998; mit Martin Buchholz: Lebensläufer 2000; mit Sir Oliver Mally: Live Incidents 2017; mit Andi Beit: Dieses Lied 2020; viele weitere Tonträger als Produzent, Arrangeur und/oder Studiomusiker.

Literatur

Abbildungen

Autorin

  • Eva Maria Hois

Letzte inhaltliche Änderung

14.10.2026

Empfohlene Zitierweise

Eva Maria Hois, Art. „Moro, Martin“ (14.10.2026), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits (abgerufen am )

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