Luef, Berndt

* 9.8.1952 Knittelfeld/St

Vibraphonist, Perkussionist, Komponist

Aufgrund eines Arbeitsunfalls 1970 konnte L. seinen Berufswunsch, Pianist zu werden, nicht umsetzen. Er lernte Schlagzeug und studierte ab 1971 klassisches und Jazz-Schlagzeug an der Grazer MHsch. (Diplom 1979). Ab 1979 konzentrierte er sich auf das Vibraphon (künstlerisches Diplom 1983). Seit 1982 ist L. freischaffender Musiker, Komponist und Arrangeur. 1988–2006 Leitung des Musikreferats im Forum Stadtpark, Graz. Seit 2007 Organisator des Musikfestivals Herbstzeitlose in Graz. Komponierte bereits während seiner Studienzeit für jene Ensembles, in denen er Schlagzeug spielte. 1979–91 Mitglied (ab 1984 Leiter) der Rockband Mirror, 1982 Gründung des B. L. Trios (vib, b., dr), 1993 des Jazztett Forum Graz, deren Repertoire großteils von L. stammt. Außerdem Gründungsmitglied des Musikkabarett-Ensembles Die blauen Engel, für das er ebenfalls komponiert.

Ehrungen

Werke

zahlreiche CD-Produktionen, u. a. Some cats know 1993, L5 1996, Work Stations 1998, Cloud Mirror 2005; mit dem B. L. Trio: Sky Dance 2001, 30 Years of Good Vibes 2012, Beetween the walls 2014; mit dem Jazztett Forum Graz: Deviation 2000, Saida 2002, Epitaph 2002, Trialogue 2003, correlations 2006, On that Score 2007, Voyage out 2009, Labyrinthe 2010, reflections 2015; mit dem B. L. Quartett: Felidae 2003, intimations 2008, Jazzologues (gem. m. dem Eduardo Araica Trio) 2008; Filmmusiken (zu den Stummfilmen Panzerkreuzer Potemkin, Dr. Mabuse); Kindermusicals (Spuuk, Der Bär ist looos); Jazz-Toccata The Refugees.

Literatur

Autor:innen

  • Alexander Rausch
  • Monika Kornberger

Letzte inhaltliche Änderung

21.12.2015

Empfohlene Zitierweise

Monika Kornberger, Alexander Rausch, Art. „Luef, Berndt“ (21.12.2015), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d81d (abgerufen am )

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