Studierte im Stift Kremsmünster sowie in Linz (Philosophie) und Salzburg (Theologie). 1737 Profess, 1742 Priesterweihe. 1742–49 unterrichtete er verschiedene Fächer in Kremsmünster, 1750 wurde er Geistlicher Vater des Konvents. 1752–71 war M. Spiritual der Benediktinerinnen von Niedernburg in Passau/D, 1761–71 zugleich Geschäftsträger des oberösterr. Prälatenstandes bei der bischöflichen Kurie. 1771 zum Abt von Kremsmünster gewählt. Neben der Förderung der Naturwissenschaften und der Errichtung der Sternwarte ist die Einführung der italienischen Oper hervorzuheben (G. Pasterwiz). 1788 wurde er im Zuge des Josephinismus seines Amtes enthoben und M. Stadler zum Kommendatarabt ernannt. 1790 wurde M. einstimmig wiedergewählt.
Literatur
- Wurzbach 18 (1868)
- Kellner 1956
- MGÖ 2 (1995)
- Kellner, Profeßbuch.
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
14.3.2004Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Meyer, P. Erenbert OSB (Joseph)“ (14.3.2004), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d984 (abgerufen am )
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