Zunächst Elektrotechniker, wurde nach Auftritten bei Dilettantengruppen auf Anraten von R. Genée Berufsschauspieler. 1880 Debüt in Warasdin (Varaždin/HR), weitere Stationen: Iglau, Esseg (Osijek/HR), Ödenburg (Sopron/H), Innsbruck (1884) und Troppau. 1887–90 in Graz in Possen und Operetten eingesetzt, ging er 1890 für kurze Zeit nach Wien (Theater an der Wien), bis 1893 nach Berlin (Operettensänger im Linden-Theater). 1893–97 erlebte M. am Raimundtheater in Wien als Gesangskomiker – u. a. als Partner von H. Niese –, besonders in Nestroy-Rollen, den Höhepunkt seiner Karriere, spielte 1897–1902 noch am Kaiserjubiläums-Stadttheater (Volksoper Wien). Nach einigen Gastspielen beendete er frühzeitig seine Theaterlaufbahn und gründete ein Plakatierungsunternehmen. Er betätigte sich auch schriftstellerisch.
Gedenkstätten
- Frödenplatz (Wien X)
Werke
Couplets für versch. Bühnenstücke; Feuilletons für Wr. u. auswärtige Ztg.en.
Literatur
- ÖBL 5 (1972)
- Kosch 2 (1960)
- Ulrich 1997 [Fröden]
- Czeike 2 (1993) [Fröden]
Abbildungen
Autor
- Uwe Harten
Letzte inhaltliche Änderung
9.11.2022Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Meyer (Pseud. Fröden), Adolf“ (9.11.2022), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d97c (abgerufen am )
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