Studierte 1843 an den Univ.en Prag und Wien und 1844 in Leipzig. 1847 nach Wien zurückgekehrt, beteiligte er sich publizistisch an der Revolution. 1855–64 war M. Angestellter der Generaldirektion der französischen Staatsbahn in Wien. Ab 1865 Assistent in der Hofbibliothek, danach Beamter im literarischen Bureau des Außenministeriums. Theaterkritiker und Feuilletonist bei verschiedenen Zeitungen, schrieb er erfolgreiche Stücke (sein Preislustspiel wurde 1851 am Burgtheater aufgeführt) und übersetzte französische und englische Dichtungen. Weiters verfasste M. Libretti (u. a. für F. Roth) und (als Mitarbeiter von R. Genée) Übersetzungen von Operetten J. Offenbachs.
Werke
Schauspiele (Églantine 1863, Die Sanduhr 1871); Gedichte 1847, 21858; Sonette Gegen Napoleon. In Catilinam 1859; Kleine Erzählungen 1858; Wr. Reim-Chronik in Wr. Allgemeine Ztg. 1882–86; Libretti (Im Augarten 1880, Von der Aar zur Donau 1881 [M: F. Roth]). – Übersetzungen gem. m. R. Genée [M: J. Offenbach, Theater an der WienPerichole 1869, Fantasio 1872, Der schwarze Korsar 1872.
Literatur
- ÖBL 6 (1975)
- Wurzbach 17 (1867)
- ADB 52 (1906)
- Bauer 1955
- Stieger III/2 (1980)
- Eisenberg 1893
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
14.3.2004Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Mautner, Eduard“ (14.3.2004), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d951 (abgerufen am )
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