Kam in den späten 1770er Jahren nach Wien und erhielt 1781 die Genehmigung zum Verkauf von Kupferstichen. L., über dessen Ausbildung nichts bekannt ist, zeichnete sich durch eine geradezu unglaubliche Produktivität, gepaart mit Innovationsfreude aus (z. B. Visitenkarten mit Porträts, Spielkarten mit Musikstücken). Ab 1787 bot L. auch Musikalien und Notenbeilagen zu Almanachen an. Neben satirischen und politischen Stichen wurde L. v. a. durch die Porträts und Silhouetten von Komponisten und Künstlern der Hoftheater bekannt.
Literatur
- Czeike 4 (1995)
- NGroveD 15 (2001)
- Wurzbach 15 (1866)
Autorin
- Elisabeth Th. Hilscher
Letzte inhaltliche Änderung
14.3.2004Empfohlene Zitierweise
Elisabeth Th. Hilscher, Art. „Löschenkohl (Loeschenkohl), Johann Hieronymus“ (14.3.2004), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d7de (abgerufen am )
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