Studierte Ballett bei V. Calori am Kärntnertortheater. Erster Auftritt 1866 in Lemberg. Ab 1869 Engagements als Solistin in Bukarest, Brüssel, Mainz/D, ab 1872 an der Wiener Hofoper, wo sie bald vom Choreographen P. Taglioni gefördert wurde (ab 1880 Solotänzerin, „tanzende Mathematik“). C. Telle und J. Hassreiter waren ihre Ballettmeister. Am 30.1.1895 zog sich L. von der Bühne zurück. Ihre Schwester Maria L. (1850–1929) war Sängerin, ihr Sohn Dominik L. (1877–1941) war Schauspieler und Theaterleiter.
Literatur
- ÖBL 5 (1972)
- Eisenberg 1893
- Ulrich 1997
- R. Matzinger, Die Geschichte des Balletts der Wiener Hofoper 1869–1918, Diss. Wien 1982
- Kosch 2 (1960)
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
14.3.2004Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Löscher, Leopoldine“ (14.3.2004), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d7df (abgerufen am )
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