Schrieb während des Ersten Weltkriegs Kurzgeschichten und Drehbücher, ging 1918 nach Berlin und war bereits mit seinen ersten Filmen erfolgreich. 1933 emigrierte (Exil) L. zunächst nach Paris, wo er Liliom nach Franz Molnar drehte, im selben Jahr in die USA, wo er noch 22 weitere Filme fertig stellte. Die Musik zu L.s Stummfilmen (Filmmusik) ist nur z. T. überliefert; seine zunächst skeptische Einstellung zur musikalischen Begleitung änderte sich bald: so entstand 1927 die Musik zu einem der wichtigsten L.-Filme, Metropolis, in enger Zusammenarbeit mit dem Komponisten Gottfried Huppertz (die Original-Partitur wurde inzwischen vom Sinfonieorchester des Saarländischen Rundfunks in Mehrkanaltonqualität neu eingespielt), der schon 1924 die Musik zu Die Nibelungen geschrieben hatte. H. Eisler schrieb für L. die Musik zu Hangmen Also Die (1942, Drehbuch-Mitarbeit Bertolt Brecht).
Gedenkstätten
- Gedenktafel am Wohnhaus (1909–19), Piaristengasse 28/Zeltgasse 1 (Wien VIII)
Literatur
- Czeike 3 (1994)
- Ulrich 1997
- Musik im Exil 1993
- MGÖ 3 (1995)
Autor
- Uwe Harten
Letzte inhaltliche Änderung
14.3.2004Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Lang, Fritz (Friedrich) Christian Anton“ (14.3.2004), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x000405e3 (abgerufen am )
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