Sein Vater war Chorsänger, seine Mutter spielte Klavier. Mit 16 Jahren begann er zu komponieren, mit 18 erhielt er Klavierunterricht, weitere Ausbildung am Wiener Konservatorium bei C. Lafite. Ab 1936 hatte er Kontakt zu Autoren und Kabarettisten wie Armin Berg. L., der sich selbst am Klavier begleitete, arbeitete ab den 1940er Jahren mit M. Andergast, später mit Hilli Reschl zusammen. Zahlreiche Rundfunk- und Schallplattenaufnahmen sowie Filmmusiken. Ordentliches Mitglied der AKM.
Gedenkstätten
- Hans-Lang-Weg (Wien XXII)
- ehrenhalber gewidmetes Grab am Friedhof Neustift (Wien XVIII)
Ehrungen
- Prof.-Titel.
- Ehrenmedaille der Stadt Wien in Silber 1968
Werke
Theater- u. Filmmusiken (Lumpazivagabundus [T: J. Nestroy]; Hofrat Geiger [darin: Mariandl]; Der alte Sünder; Hallo Dienstmann); Schlager (Ich bin ganz verschossen in deine Sommersprossen; Lach ein bissel, wein ein bissel; Liebe kleine Schaffnerin) und Wienerlieder (Bist ein kleines dummes Tschapperl; I riech an Wein; Wia ma san, so san ma; Wann der Steffel wieder wird, so wie er war).
Literatur
- Lang 1986 u. 1996, 65
- Czeike 3 (1994)
- Hauenstein 1979
- F-A 2 (1978)
- MGÖ 3 (1995)
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
12.5.2023Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Lang, Hans“ (12.5.2023), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d6e9 (abgerufen am )
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