Trat 1769 in Wien in den Piaristenorden der frommen Schulen ein, war Novize in Horn/NÖ und wurde 1776 zum Priester geweiht. War 1771 Lehrer in Freistadt/OÖ, 1774 in St. Pölten, 1775 in Wien, 1780 in Horn und 1781 in Görz (Gorizia/I). Ab 1783 war er wieder in Wien tätig. Ab 1794 unterrichtete er Mitglieder des Kaiserhauses in Philologie und Theologie. 1802–17 war L. Direktor des (von Kaiser Franz I. 1802 wieder errichteten) Stadtkonvikts. Fr. Schubert war dort 1808–13 Schüler und wurde von L., der seine musikalische Begabung erkannte, gefördert. 1818 wurde L. Rektor der Univ. Wien. Als Referent für die Gymnasien arbeitete er an der Verbesserung des Schulwesens. Weiters hatte er beim Domkapitel zu Großwardein (Oradea/RO) die Positionen eines Kanonikus (ab 1817) und Kurators (ab 1829) inne. 1830 zog er sich von seinen Ämtern zurück.
Ehrungen
- k. k. Regierungsrat 1809
- wirklicher Hofrat 1816
Literatur
- Wurzbach 14 (1865)
- SchubertL 1997
- Deutsch, Schubert Dokumente 1980
- Deutsch, Schubert Erinnerungen 1957
- MGÖ 2 (1995)
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
14.3.2004Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Lang, Franz Innocenz von“ (14.3.2004), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d6eb (abgerufen am )
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