1871 als Mitredakteur des Neuen Pester Journals nachweisbar, übersiedelte er 1872 nach Wien und war hier als Mitarbeiter verschiedener Zeitungen und Zeitschriften tätig (Tagespresse, Morgenpost, Österreichische Volkszeitung, Wiener Sonn- und Montagszeitung, Junger Kikeriki). Haupttätigkeiten waren jedoch die Redaktion des Floh 1876–85 und die Arbeit als Theater- und Kunstreferent des Wiener Tagblattes. Der Herausgeber zahlreicher Kataloge und Führer durch Musik- und Theaterausstellungen verfasste v. a. Possen und Operettenlibretti, die u. a. von H. Berté, F. Pagin, H. Reinhardt, Alfred Strasser, Egon von Taund, Carl Weinberger und C. Weinberger und M. v. Weinzierl vertont wurden.
Werke
Possen und Operettenlibretti (häufig in Zusammenarbeit mit L. Stein; z. B. Karl der Kühne, Familie Wasserkopf, Der Dreibund, Der Wunderknabe, Die Blumen-Mary, Das süße Mädl, Der selige Vinzenz); Der fesche Pepi (Roman).
Literatur
- ÖBL 4 (1969)
- Czeike 3 (1994)
- Eisenberg 1893
- Kosel 1902
- Ulrich 1997
- Kataloge der ÖNB (Wien)
Autor
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
14.3.2004Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Landesberg, Alexander“ (14.3.2004), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d6d7 (abgerufen am )
Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 4.0 zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.

