Stein (eig. Rosenstein), Leo

* 25.3.1861 Lemberg/Galizien (L’viv/UA), † 28.7.1921 Wien

Schriftsteller und Librettist

Studierte Jus an der Univ. Wien (Dr.) und wurde Eisenbahnbeamter. Ab 1888 war er als freier Schriftsteller in Wien tätig. Er war Mitbegründer der Gesellschaft der Autoren, Komponisten, Musikverleger (AKM) und schrieb über 30 Libretti für die bekanntesten Operettenkomponisten der damaligen Zeit, z. T. in erfolgreicher Zusammenarbeit mit V. Léon und B. Jenbach.

Ehrungen

  • Ehrenmitglied der AKM 1923

Werke

(gem. m. V. Léon), Wr. Blut [M: Joh. Strauss] 1899; Die lustige Witwe [M: F. Lehár] 1905; Der Graf v. Luxemburg [M: F. Lehár] 1909; (gem. m. A. M. Willner u. R. Bodanzky), Die Csárdásfürstin [M: E. Kálmán] 1915.

Literatur

  • Riemann 1975
  • Czeike 5 (1997)
  • DBEM 2003
  • www.akm.at (2/2015)

Autor

  • Alexander Rausch

Letzte inhaltliche Änderung

27.2.2015

Empfohlene Zitierweise

Alexander Rausch, Art. „Stein (eig. Rosenstein), Leo“ (27.2.2015), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e362 (abgerufen am )

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