Landesmann, Hans

* 1.3.1932 Wien, † 18.9.2013 Salzburg

Kulturmanager

Floh 1938 nach Ungarn, kehrte nach dem Zweiten Weltkrieg zurück und studierte ab 1945 an der Wiener MAkad. Klavier bei R. Hauser. Danach Matura in London und Chemiestudium in Paris (1949) sowie New York (Dr. der Chemie 1956). Zunächst im Familienunternehmen tätig, gehörte L. ab 1964 dem Direktorium der Wiener Konzerthausgesellschaft an, war ab 1974 deren Vizepräsident und 1977–83 Generalsekretär. 1980–83 für die Wiener Festwochen tätig, war L. 1984/85 in London und leitete 1984–88 das Jugendorchester der Europäischen Gemeinschaft. 1986 Gründer des Gustav Mahler Jugendorchesters und 1986/87 Musikbeauftragter der Österreichischen Europalia in Brüssel. L. war 1988 Initiator der Mondseer Musiktage und gehörte ab 1989 dem Direktorium der Salzburger Festspiele an, deren Konzertreferent und Finanzdirektor er 1992–2001 war. 2001–04 Programmverantwortlicher der Wiener Festwochen, 2007–09 künstlerischer Leiter der Salzburg Biennale.

Ehrungen

  • Großes Silbernes Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien 1984
  • Prof.-Titel 1984
  • Großes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich 1990
  • Ehrenmedaille der Stadt Wien in Gold 1992
  • Großes Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien 2007

Schriften

gem. m. K. Harb

Literatur

  • Ackerl/Weissensteiner 1992
  • Personenlex. Öst. 2001
  • Who is who in Öst. 1987/88 u. 1997
  • Kurier 1.3.2002
  • www.aeiou.at (8/2003)
  • www.nmz.de (8/2003)
  • http://kultur.orf.at (8/2003)
  • Der Standard 8.5.2007
  • www.wikipedia.de (9/2013)

Autor

  • Christian Fastl

Letzte inhaltliche Änderung

30.9.2013

Empfohlene Zitierweise

Christian Fastl, Art. „Landesmann, Hans“ (30.9.2013), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d6e3 (abgerufen am )

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