Mit 9 Jahren erstes Klavierstudium, mit 17 Organist an der Stadtpfarrkirche Bad Vöslau. Studierte an der Wiener MAkad. Dirigieren (bei H. Swarowsky), Chorleitung und Komposition (bei A. Uhl) mit Wahlfach Posaune. Absolvierte 1962 die Abschlussprüfung in Chorleitung, zwei Jahre später die Kapellmeisterprüfung. Ab 1967 war er Gastdirigent des Wiener Konzertorchesters, ab 1968 des Niederösterreichischen Tonkünstlerorchesters und des Wiener Hofburgorchesters, ab 1970 Erster Kapellmeister am Stadttheater Baden bei Wien sowie Leiter des Badener Städtischen Orchesters. 1980 wurde L. Musikdirektor. Gastdirigate an der Grazer Oper (1985), am Raimundtheater (1986) und an der Volksoper Wien (1990). 1992 leitete er beim Wiener Musiksommer (Klangbogen) die Wiener Sinfonietta.
Werke
Werke für gemischten Chor (Auferstehungskantate) u. Männerchor (Wir bauen eine Straße); U-Musikstücke.
Literatur
- Lang 1986
- Goertz 1994
- http://www.lagrange.at/index.html (3/2003)
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
31.3.2003Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Lagrange, Gerhard“ (31.3.2003), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d6bb (abgerufen am )
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