Das vielfältige Programm reichte von Oper (auch zeitgenössischem Musiktheater) und Operette über Konzert bis zu Kammermusik und Solorecitals, auch Schrammelmusik. Zahlreiche der ca. 150 Veranstaltungen fanden unter freiem Himmel statt, wie die sog. Arkadenhofkonzerte (Rathaus) oder die Streichquartettabende im Hof des Palais Lobkowitz (Wien I). Unter der Intendanz von Roland Geyer, der bis 2006 wirkte, kam es ab 1997 zu einer Umstrukturierung mit Schwerpunkt auf Musiktheater. Neben einheimischen Interpreten wirkten auch internationale Orchester, Dirigenten und Solisten mit. Aufgrund der konzeptionellen Bindung des Festivals an den sommerlichen Tourismus stellte der W. M. einen bedeutenden Faktor der Musikwirtschaft dar.
Literatur
- Czeike 5 (1997)
- www.klangbogen.at (5/2006)
- www.geschichtewiki.wien.gv.at (11/2025)
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
12.11.2025Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Wiener Musiksommer (Klangbogen)“ (12.11.2025), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e6d0 (abgerufen am )
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