Studierte Musik bei J. Král, J. M. Grün, Violine bei O. Ševčik, Komposition bei A. Bruckner und Musikgeschichte bei E. Hanslick. Promotion an der Univ. Wien (Philologie). 1893 war er bei der österreichischen Orchesterausstellung in Chicago/USA. 1896–1910 war er Konzertmeister in Pittsburgh und Prof. für Violine und Komposition am dortigen Konservatorium. Nach einem Europaaufenthalt (1910–12) ging er 1912 als Geiger und Violinlehrer nach Toronto, wo er das Academy String Quartet sowie 1923 das Toronto Symphony Orchestra gründete, das er bis zu seinem Tod leitete.
Ehrungen
- musikalisches Ehrendoktorat der Univ. Toronto 1926
Werke
Orchesterwerke (Violinkonzerte, Ouvertüren, Scotch Lullaby ); Kammermusik, Violinstücke; Klaviermusik; Lieder.
Schriften
- (Hg.) The Canadian Journal of Music 1915–19
Literatur
- ÖBL 4 (1969)
- Riemann 1972
- F-A 1936 u. 1 (1974)
- NFP 10.10.1931
- Nachlass in der National Library of Canada, Ottawa
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
14.3.2004Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Kunits, Ludwig Maria (Luigi) von“ (14.3.2004), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d67e (abgerufen am )
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