Kneisel, Franz

* 26.1.1865 Bukarest, † 26.3.1926 New York/USA

Violinist, Lehrer

Lernte als Jugendlicher neben der Violine auch Flöte, Klarinette und Trompete, studierte am Bukarester Konservatorium bis 1879, weitere Studien bis 1882 bei J. M. Grün und J. Hellmesberger in Wien, wo er auch sein erstes öffentliches Solokonzert gab. 1883 Konzertmeister am Hoftheater, 1884 Übersiedelung nach Berlin, ab 1885 für rund 20 Jahre Konzertmeister des Boston Symphony Orchestra (amerikanische EA.en der Violinkonzerte von J. Brahms und K. Goldmark). Gründete 1885 das K. Quartet aus Mitgliedern des Orchesters, jährliche Konzertzyklen in Boston und New York, viele EA.en von Werken neuerer europäischer sowie amerikanischer Komponisten, wesentlicher Beitrag zur Etablierung der Kammermusik in Amerika; Dirigent des Worchester Festivals in Massachusetts bis 1909, seit 1905 Leitung der Abteilung für Violine des Institute of Musical Art in New York, wo er als anspruchsvoller Lehrer bekannt wurde.

Werke

Werke für V. (Große Konzertetüde, Advanced Exercises, Slg. von Violinstücken).

Literatur

Autor

  • Michael Aschauer

Letzte inhaltliche Änderung

14.3.2004

Empfohlene Zitierweise

Michael Aschauer, Art. „Kneisel, Franz“ (14.3.2004), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d4ea (abgerufen am )

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