Alfred: * 21.2.1920 Wien, † 8.11.1998 Wien. Kapellmeister, Musiker. 1933–38 Ausbildung am Neuen Wiener Konservatorium bei Emanuel Schafberg (Violine). 1939–44 bei der Militärmusik des IR.s 134 (Posaune bei O. Wacek). Ab 1945 Musiker im Burgtheater-Orchester. 1947–51 weitere Ausbildung am Konservatorium der Stadt Wien (Posaune bei K. Totzauer). Musiker im Bühnenorchester der Bundestheater, Zusammenarbeit mit A. Steinbrecher am Burgtheater. Mitwirkung bei musikalischen Veranstaltungen im Wiener Rathaus. Spielte zunächst auch im Sender Rot-Weiß-Rot, später im Rundfunkorchester (Radio Symphonie Orchester Wien). 1972–82 Kapellmeister des Musikvereins Prottes/NÖ, 1987–89 Kapellmeister des Musikvereins Steinbach bei Mauerbach/NÖ.
Ehrungen
- Prof.-Titel 1979
- Ehrenmedaillen des Niederösterreichischen Blasmusikverbandes 1978, 1979
- Dirigentennadel in Bronze 1980
Werke
volkstümlich-wienerische U-Musik und Tanzmusik (u. a. I’ bin nur g’stolpert, Freunderl; Der echte Wein wird erst im Keller; Ja, so a Polka; Spezialitäten aus Wien; Topsy-Swing; Lavendel-Ländler; Eherner Rathausmann).
Literatur
- Lang 1986
- Mitt. Charlotte K
Sein Sohn
Erich: * 8.11.1946 Wien. Musiker. Ab 1952 Geigenunterricht an der MSch. der Stadt Wien, danach ab 1959 Ausbildung an der Wiener MAkad. (Geige bei K. Rosner, ab 1964 Oboe bei Hans Hadamowsky und Jürg Schaeftlein, Diplom 1973). 1969 Mitglied des Wiener Kammerorchesters, ab 1973 Musiker beim Bühnenorchester der Bundestheater. Teilnahme bei den Salzburger Festspielen sowie bei Konzerten und Tourneen der Wiener Philharmoniker. Ab 1977 Orchesterinspektor der Bundestheater. K. ging mit Jahresende 2008 in den Ruhestand.
Ehrungen
- Silbernes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich
- Prof.-Titel 1998
- Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst 2008
Literatur
- Wr. Oboen-Journal 41 (März 2009), 15
- Who is who in Öst. 1997
Autorin
- Andrea Harrandt
Letzte inhaltliche Änderung
18.12.2018Empfohlene Zitierweise
Andrea Harrandt, Art. „Kitir, Familie“ (18.12.2018), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d46d (abgerufen am )
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